Holger die Waldfee

1. August 2010

Holger die Waldfee, nach einem Tweet von Isdjan

Nach einem Tweet von @isdjan

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4 Responses to “Holger die Waldfee”

  1. […] auch Holger ist wieder dabei! Dieser Weihnachtliche Verhörer wurde eingereicht von […]

  2. amokamoeba sagt:

    Hi,
    habe mich scheckig gelacht ob Deiner Waldfee. Folge Dir schon seit geraumer Zeit auf twitter. Der Begriff “Holger die Waldfee” ist in der Zwischenzeit in meinen Sprachgebrauch übergegangen.Letztens habe ich ihn bei uns im Büro angewendet. Reaktion von Marco (Ein zwei Meter Riese, baßlastige Stimme, Heavy-Metal-Freak und die Höflichkeit in Person [Ernstgemeint, wir lösen hier IT-Probleme per Telefon]): Boah, ich habe mir da gerade einen langhaarigen Verkifften im rosa Tütü vorgestellt, Kippe rauchend und der sich plötzlich im Wald materialisierend gedehnt brummt: “Hallooo!” *weglach*
    Warum ich schreibe: Ich habe mal recherchiert, woher der Begriff kommt. Richtig spannend.

    http://www.sheng-fui.de/allgemein/raetsel-um-redewendung-holla-die-waldfee-endgueltig-geklaert/

    Zitat: ..”Vor gar nicht all zu langer Zeit lebten an einem fernen Ort drei wunderschöne Schwestern namens Hillu, Hella und Holla in einer einsamen Hütte im tiefen, finsteren Wald. Den Unbilden des Wetters ausgesetzt und nur mit einem kleinen Gärtchen ausgestattet, fristeten sie ein gar kärgliches Dasein.

    So schön anzuschauen die Schwestern auch waren, verband sie doch ein grausiges Schicksal: als Kinder waren die drei Mädchen von ihrem Vater, dem mächtigen König des Landes, verstoßen und im Wald ausgesetzt worden.

    Doch trotz aller täglichen Mühsal waren die Königstöchter stets frohen Mutes und erfreuten sich an ihrem bescheidenen Leben. Und wenn es Sommer war, begaben sich die drei Waldfeen, wie sie sich spielerisch nannten, nach ihrem Tagewerk auf die angrenzende Waldlichtung, um ein Bad im Weiher zu nehmen. Nach der nassen Erfrischung tollten sie meist noch einige Zeit unbeschwert und nur mit ihrem entzückenden Kichern bekleidet über die Wiese, sangen gar liebliche Lieder und pflückten Blumen.

    Nun begab es sich eines Tages, dass sich der Prinz des Nachbarkönigreichs auf einem Ausritt befand und dabei vom Wege abgekommen war. Nach einiger Zeit des Herumirrens erreichte er die versteckte Waldlichtung und entdeckte im schummrigen Licht der heran nahenden Dämmerung die drei Königstöchter bei ihrem munteren Spiel. Leise stieg er vom Pferd ab und schlich sich im Schutz der Büsche näher. Einer spontanen Eingebung folgend bemächtigte er sich ihrer herumliegenden Kleider und nahm erneut sein Versteck im Dickicht ein.

    Wie magnetisch angezogen ruhte sein Blick auf den drei Schönheiten. Doch die Minuten in denen er sich an den entblößten Körpern der drei lieblichen Grazien ergötzen konnte, vergingen nur allzu schnell, denn für die Königstöchter war nun die Zeit des Aufbruchs gekommen.

    Zunehmend verzweifelter suchten die Mädchen nach ihren Kleidern und fingen alsbald an, gar bitterlich zu weinen. So gab er sich zu erkennen und rief mit forscher Stimme “Ihr könnt Eure Kleider zurück bekommen. Doch jede von Euch muss mir ihren Namen sagen und mir einen Kuss auf den Mund geben.”

    Das Schluchzen der Schwestern, die sich vor Scham einen Klafter tief in den Erdboden wünschten, verstummte. Nach einigen Momenten der Stille trat die Erste hinaus, nackt wie Gott sie dereinst geschaffen hatte…

    Gemächlichen Schrittes trat sie auf den Prinz zu. “Hillu, die Waldfee“, hauchte sie ihm ihren Namen entgegen und gab ihm den geforderten Kuss. Ihre Lippen fühlten sich an wie die vom Tau benetzten Rosenblätter an einem lieblichen Sommermorgen.

    Danach trat die nächste Schwester hervor. Ihr marmorfarbener Teint blendete sein Antlitz. Sie sah ihm in die Augen: “Hella, die Waldfee“. Ihr Kuss schmeckte wie edelster Perlwein, der seine Sinne benebelte wie es noch kein Wein zuvor getan hatte.

    Da hörte er hinter sich ein Knacken im Geäst. Aus einem Augenwinkel sah er noch den heran nahenden Knüppel, der sich über seinem Haupte erhob. Doch da war es schon zu spät, und jählings ging er zu Boden. “Holla, die Waldfee“, hörte er eine weibliche Stimme sagen. Verschwommen erkannte er einen unbekleideten Frauenkörper, der sich über ihn beugte und fühlte den letzten Kuss.

    Während er sein Leben aushauchte und von dieser Welt schied, wiederholte er in ungläubigem Erstaunen: “Holla, die Waldfee!” “..

    Und jetzt habe ich Lust auf Waldmeisterbowle.

    LG
    amokamoeba

  3. allo sagt:

    Super, hat mich zum Lachen gebracht

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